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Discount Cash Flow

 


Der Gedanke, welcher hinter diesem aus den USA stammenden Verfahren steckt, besagt, dass ein Unternehmen so viel wert ist, wie der aktuelle Wert des zukünftigen Einkommenspotentials. Die Methode ist bei börsenkotierten Unternehmen gängig und allenfalls bei grösseren KMU, bei welchen eine nachhaltige Unternehmensplanung und Budgetierung möglich ist.


Im Unterschied zum Ertragswertverfahren werden hier nicht die zukünftigen Gewinne, sondern die zukünftigen Free Cash Flow mit dem Kapitalisierungssatz abgezinst. Die Finanzierungsstrukturen werden mit dieser Methode stärker berücksichtigt als bei der reinen Ertragswertmethode.

 

Für die Ermittlung des Free Cash Flow wird vom EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) ausgegangen. Dieser wird um verschiedene Positionen berichtigt, worauf man den sog. Free Cash Flow erhält. Dieser Wert wird mit einem Barwertfaktor diskontiert, welcher sich aus dem Verhältnis von Eigenkapital und Fremdkapital sowie der darauf angenommen Rendite bzw. Verzinsung errechnet (sog. WACC; Weighted Average Cost of Capital). Vom ermittelten Gesamtwert werden schliesslich die verzinslichen Verbindlichkeiten abgezogen, worauf man den Unternehmenswert erhält.