Das Gesellschaftskapital (auch Grundkapital oder Eigenkapital) ist die finanzielle Basis jedes Unternehmens. Am Beispiel der Aktiengesellschaft besteht das Eigenkapital aus:
» Aktien- und dem Partizipationskapital,
» Agio, falls die Ausgabe von Beteiligungspapieren über dem Nennwert erfolgte.
» Gewinn- oder Verlustvortrag
» Reserven.
Gesellschaftskapital ist damit das Risikokapital der Unternehmenseigentümer und haftet primär vor allen anderen Finanzierungsinstrumenten. Mit dem Aktienkapital verbunden ist auch die Eigentümerschaft über das Unternehmen.
Eigenkapital als Deckungskapital: Das Eigenkapital einer operativen Gesellschaft sollte zusammen mit dem langfristigen Fremdkapital mindestens das Anlagevermögen der Gesellschaft (Aktiven, die die Gesellschaft für ihren Betrieb dauerhaft benötigt) abdecken und alleine insgesamt je nach Art der Unternehmung mindestens 20 - 30 % der Bilanzsumme betragen. Wird für den Erwerb einer Gesellschaft eine Holding gegründet, ist diese mit der operativen Gesellschaft zu konsolidieren und hat diese auf konsolidierter Basis grundsätzlich die gleichen Erfordernisse wie eine operative Gesellschaft aufzuweisen.